Ihre Spezialisten für Knie- und Hüftprothesen
Das articon Ärzteteam ist seit über 10 Jahren auf die Behandlung der Knie- und Hüftarthrose spezialisiert. Wir verfügen über umfassende Erfahrung und haben uns als überregionales Referenzzentrum für Knie- und Hüftprothesen etabliert.
Wir nutzen routinemässig modernste Roboter-gestützte Operationsverfahren, um Komplikationen zu minimieren und die Patientensicherheit zu erhöhen. Dank minimal-invasiver Techniken und optimierter Reha-Konzepte sind Knie und Hüfte ab der Operation voll belastbar, sodass Sie schnell wieder mobil sind.
Lernen Sie unsere Spezialisten kennen
PD Dr. med. Tilman Calliess
Dr. Calliess ist seit 2018 Teil des articon Teams und seit 2022 ebenso zum ärztlichen Leiter des Berner Prothetikzentrums ernannt worden. Zuvor hat er 12 Jahre in der Orthopädischen Universitätsklinik Annastift in Hannover gearbeitet, mit Auslandsaufenthalten in Australien und Österreich. In Hannover war Dr. Calliess Teamleiter in der Klinik für Prothetik und rekonstruktive Gelenkchirurgie. Bereits 2016 hat er mit Roboter-Unterstützung im Operationssaal angefangen, als einer der ersten Chirurgen in Europa.
Dr. med. Grégoire Thürig
Dr. Thürig ist seit 2025 als stellvertretender Chefarzt neu im Ärzteteam von articon. Zuvor war er Leitender Arzt für Kniechirurgie und Traumatologie am Kantonsspital Schaffhausen sowie Teamarzt des FC Schaffhausen. Seine Ausbildung umfasst Fellowships der Deutschen Kniegesellschaft und AO Trauma sowie sieben Jahre als Oberarzt und Dozent am Kantonsspital und der Universität Fribourg.
Dr. med. Carlo Theus-Steinmann
Seit Juli 2023 ist Dr. Theus-Steinmann als Oberarzt im Ärzteteam von articon. Er hat seine Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Luzern und Winterthur gemacht und war nach erfolgreichem Abschluss für ein Jahr auf einem Fellowship für Knie- und Hüftprothetik in Melbourne, Australien. Dort hat er bereits intensiv mit der MAKO-Technologie gearbeitet und passt entsprechend hervorragend in unser Team.
Dr. med. Bernhard Christen, M.H.A.
Dr. Christen, ein renommierter orthopädischer Chirurg mit über 30 Jahren Erfahrung, ist der Gründer der Praxis. Zwischen 2012 und 2014 war er Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie (Swiss Orthopaedics). Obwohl er in der Praxis articon nicht mehr selbst operativ tätig ist, bleibt er als geschätzter Berater ein wichtiger Teil des Teams. Durch seine Expertise unterstützt er die Praxis weiterhin bei komplexen Fragestellungen und in der strategischen Ausrichtung.
Unsere Kompetenzen
Wo High-Tech auf Erfahrung trifft!
Knieprothetik
Unsere Kernkompetenz ist die konservative und operative Therapie der Kniearthrose. Mit über 350 Knieprothesen Implantationen und über 50 Prothesen-Wechseln pro Jahr verfügen wir über weitreichende Erfahrung auf diesem Gebiet.
Hüftprothetik
Bei der Behandlung der Hüftarthrose sind wir eines von zwei spezialisierten Zentren in der Schweiz, die diese Operation routinemässig in einer minimal-invasiven und roboter-assistierten Technik durchführt.
Mako Technologie
Die MAKO-Technologie ist ein robotergestütztes Operationssystem, wodurch die chirurgische Planung und Durchführung optimiert wird. Dies erhöht die Patientensicherheit, verringert das Risiko von Komplikationen und fördert eine schnellere Rehabilitation nach dem Eingriff.
Optimal Recovery
Unser Optimal Recovery Programm ist ein interdisziplinäres Reha-Konzept, damit der Heilungsprozess optimal verlaufen kann. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine rasche Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen und ihre Zufriedenheit zu erhöhen.
8 Jahre roboterassistierte Knie- und Hüftprothesen mit MAKO-Technologie
nachweisbar weniger Revisionen und hohe Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten
Wir setzen die MAKO-Robotertechnologie bei Knieprothesen und Hüftprothesen seit 2018 ein und haben seither über 3’000 roboterassistierte Operationen durchgeführt. Nach acht Jahren Erfahrung können wir den Nutzen dieser Methode anhand unserer eigenen Daten klar belegen.
Gemeinsam mit dem Schweizer Prothesenregister SIRIS haben wir unsere Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Dabei zeigt sich: Seit Einführung der MAKO-Technologie konnten wir die Revisionsraten unserer Knieprothesen deutlich senken und liegen heute unter dem Schweizer Durchschnitt.
Bei Knietotalprothesen beträgt unsere geschätzte Revisionsrate nach 7 Jahren 4,3 %, verglichen mit 7,1 % im Schweizer Register. Bei Knieteilprothesen liegt sie bei 3,8 % gegenüber 9,2 % im Vergleichskollektiv. Diese Unterschiede sind klinisch relevant und über den gesamten Verlauf stabil.
Auch die von unseren Patientinnen und Patienten berichteten Ergebnisse (Patient Reported Outcome Measures, PROMs) bestätigen dieses Bild. Die standardisierte Auswertung über die MoveUP-Plattform zeigt bereits ein Jahr nach der Operation überdurchschnittlich gute Funktionswerte und eine hohe Zufriedenheit im Vergleich zu anderen orthopädischen Zentren in Europa. Gleichzeitig beobachten wir deutlich weniger Patientinnen und Patienten mit unbefriedigendem Ergebnis oder anhaltenden Beschwerden.
Die Frage, ob robotische Unterstützung einen Unterschied macht, wird häufig diskutiert. Unsere eigenen Register- und Patientendaten zeigen, dass sich mit einem strukturierten Einsatz dieser Technologie messbare Vorteile erzielen lassen.
Wichtig ist dabei: Der entscheidende Faktor ist nicht der Roboter allein. Der Unterschied entsteht durch das Zusammenspiel von operativer Erfahrung, präziser Planung, standardisierten Abläufen und konsequenter Nachkontrolle. Die MAKO-Technologie ist ein Werkzeug, das uns hilft, diese Qualität zuverlässig und reproduzierbar umzusetzen.
Was uns wichtig ist
articon 4-Augen-Prinzip
Bei articon werden sie nicht nur von einem, sondern praktisch immer von zwei Spezialisten behandelt. Alle schwierigen medizinischen Entscheidungen werden bei uns regelmässig im Ärzteteam besprochen und die individuelle Therapie gemeinsam festgelegt. Jede Entscheidung für eine Operation muss dem kritischen Auge der anderen standhalten und gut begründet sein. In der Regel operieren wir sogar gemeinsam, um höchste Qualität und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieses „4-Augen-Prinzip“ ist entscheidend für unsere Behandlungsqualität und trägt massgeblich zur Patientensicherheit bei.
Optimierte, interdisziplinäre Behandlungsstandards und transparente Qualität
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Die Praxis articon ist Gründungsmitglied des Berner Prothetikzentrum – einem Zusammenschluss aus 4 Prothesen-Spezialisten und den Hirslanden Kliniken am Standort Bern. Wir sind schweizweit das erste zertifizierte Zentrum, das sich ausschliesslich auf Knie- und Hüftprothetik spezialisiert hat. Mit dem Ziel, die Patientensicherheit weiter zu erhöhen und die Versorgung in allen Behandlungsschritten zu optimieren. Wir haben wissenschaftlich fundierte Behandlungsstandards gemeinsam festgelegt und setzen sie in einem interdisziplinären Team um. Zudem führen wir wöchentliche Fallkonferenzen durch, um unsere Qualität kontinuierlich zu verbessern.
Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Berner Prothetikzentrums
Arthrose und Meniskusriss: Es muss nicht immer gleich operiert werden!
Eine Arthrose oder ein Meniskusriss muss nicht immer gleich operiert werden. Wenn man zunächst abwartet und alternative, nicht-operative Therapien durchführt, hat dies in der Regel keinen negativen Effekt auf die Erkrankung und Langzeitprognose. Mit Physiotherapie, Nahrungsergänzungsmittel, Schuheinlagen und Kniebandagen, bzw. Knieschienen kann oftmals eine Schmerzlinderung erreicht werden. Bei akut entzündlichen Schmerzen besteht die Möglichkeit einer Infiltrationstherapie.
Lassen Sie sich gerne von uns persönlich in der Sprechstunde beraten.
articon Zweitmeinungssprechstunde
Unser Ärzteteam ist seit über 10 Jahren auf die Prothesenversorgung von Knie und Hüftgelenk spezialisiert. Neben 500 Erstimplantationen führen wir auch über 50 Prothesenwechsel pro Jahr durch. Aus diesem Grund haben wir viel Erfahrung in der Beurteilung von Gelenkbeschwerden und Therapieoptionen – auch nach bereits erfolgten Operationen.
Manchmal kann es sinnvoll sein, mit einer Operation noch abzuwarten. In einigen Fällen ist anstelle einer Totalprothese auch eine Teilprothese eine mögliche Option. Nach bereits erfolgter Operation haben wir zudem einen Diagnostik-Algorithmus entwickelt, um dem Problem einer schmerzhaften Gelenkprothese auf den Grund gehen zu können.
Wenn Sie sich mit einer Therapieempfehlung noch unsicher sind oder nach einer erfolgten Operation weiterhin Beschwerden haben, dürfen Sie sich gerne einmal zu einer Zweitbeurteilung in der Sprechstunde vorstellen. Wir nehmen uns umfassend Zeit, um Ihre bisherige Krankengeschichte gründlich zu prüfen und Ihnen eine fundierte und kompetente Empfehlung zu abzugeben.